ZU ARBEITSBEGINN AUSZUFÜHRENDE ARBEITSSCHRITTE

1. Der Kesseldruck muss überprüft werden (mit Hebel 1,2 -1,4 bar; mit Wärmetauschern 0,9- 1,1 bar). Bei abweichendem Druck muss der in der Maschine befindliche Druckschalter mit der vorgesehenen Stellschraube durch einen Techniker eingestellt werden.

2. Es muss unbedingt der Dampf aus dem Kessel abgelassen werden, um die Funktion des Druckschalters und des Vakuumventils zu überprüfen.

3. Es muss überprüft werden, ob der Wasserstand im Kessel 70% beträgt. Die Folgen eines abweichenden Wasserfüllstands sind:

   - Ein Wasserfüllstand > 70% verringert die Temperatur im Kessel;
   - Ein Wasserfüllstand < 70% erhöht die Temperatur im Kessel.

4. Es sollte überprüft werden, dass beim Wasseraustritt aus den oberen Duschen der Gruppen (ohne angehängte Filterhalter) das Wasser kegelförmig unter Dampfzusatz ausfließt und nicht in einzelnen Spritzern oder als starker Wasserstrahl austritt. Dieses weist auf eine Verstopfung des Siebes hin.

5. Es ist an der Druckanzeige zu überprüfen, ob der Espresso-Austrittsdruck 9 bar beträgt.


WÄHREND DES BETRIEBS DURCHZUFÜHRENDE ARBEITSSCHRITTE

1. Stets warme Tassen verwenden (40°C), die auf dem Tassenwärmer in Reihe angeordnet werden, maximal 2 Tassen übereinander.

2. Nach jeder Kaffeeausgabe den Filterhalter an der Gruppe eingehängt lassen (niemals abnehmen, da er abkühlen würde). Die feuchten Kaffeesätze müssen außerdem bis zum erneuten Gebrauch stets im Filter verbleiben, da sich der Filter bei Entfernen des Kaffeesatzes zu stark erhitzen würde und das frische Mahlgut verbrennen könnte.

3. Die Auflagefläche der Tassen und die Dampf- und Wasserrohre müssen mit einem feuchten Lappen einwandfrei sauber gehalten werden, um Kalkablagerungen und die Entstehung von Keimen und Bakterien zu vermeiden

4. Hin und wieder Wasser durch die Spendergruppen ohne angehängten Filterhalter strömen lassen, um sie von Rückständen zu befreien.

5. Die Kaffeesatz aus dem Filterhalter durch Klopfen auf weichere Materialien entleeren (Holz -Kunststoff). Um Beulen und somit Flüssigkeitsverluste zu vermeiden.

NACH DEM BETRIEB DURCHZUFÜHRENDE ARBEITSSCHRITTE

1. So wenig Kaffee wie möglich im Dosierer der Mühle belassen.

2. Die Filterhalter aushängen und leeren, die Filter herausnehmen und waschen. Im Gegenlicht überprüfen, ob die Löcher frei sind.

3. Den Kaffeebehälter der Dosiermühle entleeren und den Kaffee in einer Dose verschließen, um sein Aroma zu bewahren.
Bei Bedarf (mindestens 1 Mal pro Woche) die Behälterwände vom Öl reinigen, das andernfalls ranzig wird.

4. Die Dusche der Gruppe reinigen und diese mit dem Wartungsfilter und dem vorgesehenen Produkt vornehmen.
Bei Betätigung der Pumpe kommt es, da keine Ausfließmöglichkeit besteht, zu einem Wasserstopp.
Das nachfolgende Anhalten der Pumpe und das Öffnen des Magnetventilauslassens lässt Wasser und Produkt durch die Leitungen der Gruppe zum Auslass zurückströmen.
Die Wiederholung (5-6 Mal) dieser Maßnahme vervollständigt den Wasch- und Spülvorgang.

5. Die oberen Dichtungen der Gruppe mit einer Bürste mit weichen Borsten reinigen, um die Dichtungen nicht zu beschädigen.

6. Die Gruppen nicht wieder befestigen, sondern mit dem Filter in Bikarbonat eingeweicht lassen, um dauerhafte Verformungen der Dichtungen zu vermeiden.
Wird die Maschine mit Gas betrieben, muss die Gaszufuhr zur Sicherheit geschlossen werden. Bei Strombetrieb wird empfohlen, die Maschine eingeschaltet zu lassen (wenn es sich um einen kurzen Zeitraum handelt, 5 bis 6 Stunden). Auf diese Weise werden bei Arbeitsbeginn lange Erwärmungszeiten vermieden.
Es wird außerdem vermieden, dass sich die im Kessel enthaltenen Salze niederschlagen können, wodurch die Kesselsteinbildung verzögert wird und die Entkalkungsvorgänge nicht so häufig ausgeführt werden müssen.
Bleibt die Maschine eingeschaltet, muss jedoch in jedem Fall die Kesselfüllung überprüft und sichergestellt werden, dass die Wasser /Dampfhähne geschlossen und einwandfrei dicht sind.

7. Den Kessel regelmäßig entleeren, um Stauungen des Wassers und Ablagerungen im Kessel zu vermeiden.
Das Wasser im Kessel könnte nicht häufig gewechselt worden sein: daher wird empfohlen, es nicht für hochwertige Aufgüsse, z.B. Tee zu verwenden.








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